Datenschutz

Was MyHome mit Daten macht — und was nicht.

Wer dahintersteht

MyHome ist eine private, nicht kommerzielle App für einen einzelnen Haushalt. Sie wird nicht angeboten, nicht verkauft und nicht beworben; benutzen kann sie nur, wer aus dem Haushalt eine Einladung bekommen hat.

Betrieben von Colin Gentele. Fragen und Auskunftswünsche an gentele@ascit.de.

Was im Haushalt anfällt

Name und E-Mail-Adresse der eingeladenen Personen, dazu das, was sie selbst eintragen: Einkaufsliste, Aufgaben und ihre Erledigungen, erfasste Hauspost samt hochgeladener Dateien, Fotos zu Aufgaben und der Verlauf des Chats mit dem Assistenten.

Alles davon ist nur innerhalb des Haushalts sichtbar. Es gibt keine Werbung, keine Analyse des Nutzungsverhaltens und keine Weitergabe an Dritte zu deren eigenen Zwecken.

Der Google-Kalender

Wer seinen Google-Kalender verbindet, erteilt zwei Rechte: Termine lesen und Termine anlegen oder ändern (die Bereiche „calendar.readonly“ und „calendar.events“). Beides wird nur für die Kalenderansicht und das Eintragen von Terminen in dieser App benutzt.

Termine werden nicht gespeichert. Sie werden bei jedem Seitenaufruf frisch von Google geholt, für höchstens zwei Minuten im Arbeitsspeicher gehalten und danach verworfen. Es gibt in MyHome keine Kopie des Kalenders.

Dauerhaft gespeichert werden nur der Zugangsschlüssel — und der verschlüsselt — sowie die Namen der Kalender, damit man auswählen kann, welche angezeigt werden.

Der Zugriff lässt sich jederzeit beenden: in MyHome unter „Mehr → Mein Kalender“ oder bei Google unter myaccount.google.com/permissions.

Daten aus Google-APIs werden ausschließlich für die sichtbaren Funktionen dieser App verwendet. Sie werden nicht verkauft, nicht für Werbung ausgewertet und nicht zum Training von KI-Modellen benutzt. MyHome hält sich dabei an die Anforderungen der Google API Services User Data Policy, einschließlich der Limited-Use-Regeln.

Der Assistent

MyHome hat einen Assistenten, der Fragen zum Haushalt beantwortet. Er läuft nicht auf unserem Server, sondern über die Programmierschnittstelle von Anthropic.

Wer ihn benutzt, schickt damit seine Frage und die Daten, die zur Antwort gebraucht werden — etwa Termine des Tages, offene Aufgaben oder Einträge der Einkaufsliste — an Anthropic. Wer ihn nicht benutzt, tut das nicht: Ohne eine Frage im Chat verlässt nichts das Haus in diese Richtung.

Benachrichtigungen

Wer Push-Meldungen einschaltet, hinterlegt damit die Adresse, die sein Browser dafür ausgibt. Die Meldungen laufen über den Push-Dienst des jeweiligen Browsers — bei Chrome über Google, bei Safari über Apple, bei Firefox über Mozilla. Ausschalten geht in der App jederzeit.

Wo die Daten liegen

Auf einem gemieteten Server bei der Hetzner Online GmbH, in einer PostgreSQL-Datenbank, die täglich gesichert wird. Der Zugriff erfolgt ausschließlich verschlüsselt über HTTPS.

Wer aus dem Haushalt ausscheidet, wird entfernt; seine Daten werden dabei gelöscht. Auf Wunsch geht das jederzeit über die oben genannte Adresse — ebenso wie Auskunft darüber, was gespeichert ist.

Stand: 8. September 2026